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`!UNILAC`! (`*`!Uni`!versal `!L`!inear `!Ac`!celerator`*) ist die Bezeichnung eines `F33f`_`[Beschleunigers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Linearbeschleuniger]`_`f für `F33f`_`[Schwerionen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Schwerion]`_`f am `F33f`_`[GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=GSI_Helmholtzzentrum_für_Schwerionenforschung]`_`f in `F33f`_`[Darmstadt`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Darmstadt]`_`f. Das „Universal“ im Namen verweist darauf, dass die Anlage Ionen jeder `F33f`_`[Massenzahl`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Massenzahl]`_`f, von `F33f`_`[Wasserstoff`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wasserstoff]`_`f bis zu `F33f`_`[Uran`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Uran]`_`f, beschleunigen kann.
Mit Hilfe des UNILAC wurden u. a. erstmals die `F33f`_`[Elemente`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chemisches_Element]`_`f `F33f`_`[Bohrium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bohrium]`_`f (Bh, 107), `F33f`_`[Hassium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hassium]`_`f (Hs, 108), `F33f`_`[Meitnerium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Meitnerium]`_`f (Mt, 109), `F33f`_`[Darmstadtium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Darmstadtium]`_`f (Ds, 110), `F33f`_`[Roentgenium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Roentgenium]`_`f (Rg, 111) und `F33f`_`[Copernicium`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Copernicium]`_`f (Cn, 112) synthetisiert.
>>Contents
• `F0af`_`[Ursprünglicher Aufbau`#urspr-nglicher-aufbau]`_`f
• `F0af`_`[Heutiger Aufbau`#heutiger-aufbau]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
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>>Ursprünglicher Aufbau
Der UNILAC ging 1975 in Betrieb. Er verfügte über vier verschiedene `F33f`_`[Ionenquellen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ionenquelle]`_`f. Der eigentliche Beschleuniger bestand im Wesentlichen aus vier aufeinander folgenden `F33f`_`[Wideröe-Beschleunigern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Linearbeschleuniger]`_`f von je 7 m Länge, die bei der Frequenz 27,12 `F33f`_`[Megahertz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Megahertz]`_`f (MHz) arbeiteten. Weiter passierte der Strahl zwei `F33f`_`[Alvarez-Beschleuniger`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Linearbeschleuniger]`_`f von je 12 m, betrieben mit dem Vierfachen dieser Frequenz, also 108,48 MHz`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f], und darauf folgend 20 je für sich versorgte `F33f`_`[Einzelresonatoren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Linearbeschleuniger]`_`f. Mit diesen kann die gewünschte Endenergie für Strahlen verschiedener Ionen eingestellt werden. Hinzu kommen zwischen den einzelnen Beschleunigerteilen Umladestrecken (`*Stripper`*). Diese bringen die Ionen durch „Abstreifen“ weiterer Elektronen in höhere Ladungszustände, so dass die Amplitude der nachfolgenden Beschleunigungsspannung besser ausgenutzt wird.
>>Heutiger Aufbau
Nach Modernisierungen besteht der UNILAC zurzeit (2016) aus zwei Ionenquellen (PIG + MUCIS/MEVVA). Daran schließt sich eine `F33f`_`[RFQ-Beschleunigungsstruktur`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=RFQ-Beschleuniger]`_`f, gefolgt von zwei IH (Interdigital-H-Mode)-Strukturen bei 36 MHz. Diese sorgen für eine Beschleunigung auf 1,4 MeV/u. Ein Poststripper (in den vom Hochladungsinjektor, ebenfalls mit einer RFQ- und einer IH-Struktur, eingeschossen wird) und vier Alvarez-Strukturen ermöglichen die weitere Beschleunigung auf 11,4 MeV/u.
Abgesehen von eigenständigen Experimenten dient der UNILAC auch als Injektor für das bei der GSI betriebene Synchrotron `!SIS 12/18`!.
>>Literatur
• K. Blasche, H. Prange, Die GSI in Darmstadt I, Physikalische Blätter, Band 33, Juni 1977, S. 249–261, Online
>>Weblinks
• UNILAC, GSI
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f `*HF-Anlagen.`* 2. Januar 2012, abgerufen am 17. Januar 2020.
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